Wer Rita zum ersten Mal trifft fragt sich oft, wie diese unglaubliche
Stimme in einer solch zierlichen Person versteckt sein kann. Aber wenn
man das Debut-Album „Hot Blooded“ gehört hat und dann den Einsatz von
Effekten vermutet, ist man spätestens nach dem ersten live Song eines
besseren belehrt. Rita and the Rock’n’Rollers bieten sowohl auf Platte als
auch live echte Handarbeit und legen Wert auf Authentizität. Es wird
nichts aufgenommen, das nicht live reproduziert werden kann.
Ob eigene Stücke oder Nummern von Janis Joplin – Rita heizt mit
Ausdruckskraft und ihren Rock’n’Rollers kräftig ein. Vor allem in den
unerschütterlich druckvollen Rhythmen ist die Affinität zum Texas Blues
deutlich zu hören. Eine Frau, die den Blues singt und dazu noch Bass
spielt – das kann es nicht geben? Und ob es das kann! Da wird geshufflet
und gerockt, gegrooved und geboogied, bis auch der letzte Gast im Saal
mitwippt.
Rita und Bernard, die bereits die Bühne mit Austin’s Urgestein Alan
Haynes und Texas Tornado Tony Vega teilten, werden am Schlagzeug
durch Mark Wilson ergänzt, der schon mit Größen wie der mehrfachen
Grammy- und WC-Handy-Award Gewinnerin Marcia Ball oder Anson
Funderburgh gespielt hat.
Rita and the Rock’n’Rollers sind ein Aushängeschild dafür, wie mit
frischem Wind und Überzeugung moderner Blues-Rock entstehen kann,
der ein breites Publikum aus jung und alt anspricht. Eine Band mit
Individualität und einem Sound mit Wiedererkennungs-Faktor.
www.ritaandtherocknrollers.com
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